Skip to main content

Die schnelle Veränderung der Web- und Mobile Technologien. Und wir. (Teil 2)

Mark Heyermann 13 März 2020

In Teil 1 haben wir beschrieben, warum wir an den schnellen Veränderungen im Web- und Mobile Ökosystem Gefallen finden, wie wir uns auf die positiven Effekte fokussieren und wie wir sogar als Entwickler-Team und Software Unternehmen davon profitieren können.

Neben den strategischen und operativen Auswirkungen gibt es aber auch ganz konkrete Ableitungen für unsere tägliche Arbeit, wenn wir z.B. mit JavaScript oder Typescript individuelle Web-Apps entwickeln oder Backends mit Node.js. Diese Ableitungen gelten sowohl wenn wir Kunden in Software Projekten als Entwickler unterstützen als auch für die Entwicklung unserer eigenen Software Produkte.

In diesem Teil gehen wir daher darauf ein, wie wir schnelle Veränderungen der Technologien in unserer täglichen Arbeit berücksichtigen und mit welchen konkreten Maßnahmen und Ideen wir dafür sorgen, dass wir jetzt und in Zukunft von ihnen profitieren.

Photo by @punttim on Unsplash (-gjHizUfFlM) Photo by @punttim on Unsplash (-gjHizUfFlM)

Nie stehen bleiben

Auch für ein Team aus erfahrenen Softwareentwicklern mit weitreichender Erfahrung ist die dauerhafte Herausforderung in Web- und Mobile Technologien klar. Es gilt, mindestens genauso schnell Expertise aufzubauen wie sich die Konzepte verändern und neue Technologien entstehen. Um das zu gewährleisten haben wir uns über die Jahre unsere eigene Philosophie angeeignet, wie wir an tägliche Herausforderungen herangehen:

  • Es geht immer noch besser, kein Weg ist endgültig perfekt
  • Deshalb: Geh nicht einfach den Weg, den du schon kennst, sondern schau jedes Mal wieder nach einem noch besseren
  • Wenn du ein Konzept, eine Library oder eine Technologie vor einigen Monaten zuletzt verwendet hast, prüfe, ob sie nicht mittlerweile durch neue Ansätze ersetzt wurde

Lernaufwand dauerhaft einkalkulieren

Wir arbeiten ganz aktiv darauf hin Neues zu lernen und machen deshalb die Weiterentwicklung zum Teil unserer täglichen Arbeit. Wir halten hier aber nicht fix einen halben Tag jede Woche oder einen Tag im Monat für eine Konferenz, einen Workshop oder das Lesen von Tutorials und Blogartikeln frei. Denn Lerneffekte stellen sich nicht pünktlich dann ein, wenn sie im Kalender eingeplant sind. Impulse Neues zu entdecken und zu verstehen bieten sich jeden Tag, oft unerwartet. Wir nutzen diese Impulse und das Momentum, das sie erzeugen, sofort.

Erwarte nicht, dass andere dir Wissen servieren

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass wir uns nicht darauf verlassen dürfen, dass Andere uns in die Lage versetzen zu lernen und zu wachsen. Wenn es existierende Inhalte, Coachings oder Bücher gibt ist das gut und oft effizient. Das wirklich spannende Wissen und die großen Schritte in der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung liegen aber hinter einem Weg aus harter Arbeit, den wir selbst bewältigen müssen und über den uns niemand hinweg tragen wird. Dieser Weg bestehet aus viel Recherche, Ausprobieren, Verstehen und Optimieren.

Wichtig ist, dass wir diese Gelegenheiten, in denen wir uns Wissen selbst erarbeiten müssen, begrüßen. Hier findet sich immer wieder ein sicheres Zeichen dafür, dass wir technologisch weit genug vorne mit dabei sind um auf Probleme zu stoßen, bei denen das Kopieren der Fehlermeldung in eine Suchmaschine nicht ausreichend sein wird, um zu einer Lösung zu finden. Als Softwareentwickler sollten wir diese Momente nicht meiden, sondern mit Spannung erwarten und die Herausforderungen annehmen.

Weiter in Teil 3

In einem weiteren Teil werden wir auf die Maßnahmen am und im Code eingehen, mit denen wir uns für die ständige Bewegung in der Web- und Mobile Entwicklung wappnen.

Written by

Mark Heyermann

Gründer und Geschäftsführer der RKNN GmbH. Berater und Entwickler in Kundenprojekten. Head of Product der RKNN Produkte.